Golftraining

Golf-Lexikon

Golftraining

Kurz erklärt

Golftraining umfasst alle Übungen, mit denen Sie Schwung, Kurzspiel, Putten und Platzstrategie verbessern. Es findet auf der Driving Range, auf dem Putting-Grün, im Simulator oder mit einem Trainer statt. Gutes Training ist geplant, hat bei jedem Schlag ein Ziel und nutzt Rückmeldung, etwa durch Video oder Messdaten. Auf dieser Themenseite finden Sie die wichtigsten Begriffe, einen Trainingsplan und konkrete Übungen.

Golftraining: worum es geht und wie Sie anfangen

Golf besteht aus vielen Fähigkeiten: dem vollen Schwung, dem Spiel rund ums Grün, dem Putten und dem Denken auf dem Platz. Golftraining bedeutet, diese Bereiche gezielt zu üben. Wer nur Bälle auf der Range schlägt, verbessert meist den Schwung, aber nicht das, was auf dem Platz Schläge spart.

Für den Einstieg helfen drei Grundsätze. Erstens: Üben Sie mit Rückmeldung. Das kann ein Trainer sein, eine Videoaufnahme oder ein Launch Monitor wie TrackMan, der Ballflug und Schlägerwerte zeigt. Zweitens: Üben Sie in kurzen, regelmäßigen Einheiten. Zwei Einheiten pro Woche von je 45 bis 60 Minuten bringen oft mehr als ein langer Trainingstag im Monat. Drittens: Geben Sie jedem Schlag ein Ziel. Ein Ball ohne Ziel trainiert wenig.

Wer ganz neu beginnt, startet am besten mit einem Anfängerkurs oder einer Trainerstunde. Dort lernen Sie Griff, Stand und Haltung, die später jeden Schlag beeinflussen. Auf dieser Basis macht freies Üben erst richtig Sinn.

Wichtige Begriffe rund ums Golftraining

Im Golf-Lexikon gibt es zu vielen Trainingsthemen eigene Seiten. Das sind die wichtigsten:

Dazu kommen Übungen für das kurze Spiel. Wie Chip, Pitch und Putt funktionieren, steht auf den Seiten zu den jeweiligen Begriffen. Wer sich mit Zahlen beschäftigt, findet im Lexikon die TrackMan-Werte.

Trainingsplan für Golf: ein Wochenmodell

Ein Trainingsplan macht Fortschritte messbar. Hier ein Beispiel für zwei Einheiten pro Woche mit je 60 Minuten:

Einheit A, Schwung und Eisen:

Einheit B, Kurzspiel und Putten:

Notieren Sie nach jeder Einheit zwei Werte, etwa wie viele von zehn kurzen Putts fielen. So sehen Sie in vier Wochen, ob sich etwas verbessert hat. Wechseln Sie alle paar Wochen das Schwerpunktthema, damit das Training abwechslungsreich bleibt.

Golf Drills: Übungen für Schwung und Ballkontakt

Ein Drill ist eine Übung, die eine Bewegung bewusst vereinfacht oder verändert. Diese Golf Drills eignen sich für die Range:

Wählen Sie pro Einheit höchstens zwei Drills und schlagen Sie danach einige Bälle ohne Hilfen. So übertragen Sie das Gefühl auf den normalen Schwung.

Putting Übungen für mehr Sicherheit auf dem Grün

Putten macht einen großen Teil der Schläge aus, wird aber oft zu wenig geübt. Diese Putting Übungen sind einfach und wirksam:

Wer Probleme mit Zuckungen beim kurzen Putt hat, findet Hintergründe im Eintrag zu den Yips.

Chipping Übungen: Kurzspiel gezielt trainieren

Im Kurzspiel entscheidet sich oft, ob eine Runde gut oder schlecht endet. Mit diesen Chipping Übungen verbessern Sie Treffpunkt und Distanzgefühl:

Viele Trainer empfehlen als Orientierung, etwa die Hälfte der Übungszeit dem Kurzspiel und dem Putten zu widmen. So wird es zur festen Grundlage Ihrer Verbesserung.

Ausprobieren in der Golf Lounge

Im Golf Lounge Resort Hamburg lässt sich jeder Teil des Trainings abdecken. Der Schnupperkurs dauert 90 Minuten mit Trainer, Bälle und Leihschläger sind inklusive, Vorkenntnisse brauchen Sie nicht. Der Gruppenkurs führt in zehn Terminen durch Chip, Pitch, Approach und volle Schwünge. Daneben gibt es Einzelstunden mit einem PGA Pro und freies Üben auf der überdachten Range mit 32 Abschlagplätzen auf zwei Ebenen. An jedem Platz zeigt TrackMan Ihren Ballflug. Nach einem Termin lässt sich das PuttView Grün mitbuchen.

TrackMan Range ansehen

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich Golf trainieren?

Zwei Einheiten pro Woche von je 45 bis 60 Minuten bringen für die meisten Spieler mehr als ein langer Trainingstag im Monat. Wichtiger als die Dauer ist die Regelmäßigkeit und ein Ziel bei jedem Schlag. Kurzspiel und Putten gehören dabei fest in den Plan.

Wie sieht ein guter Trainingsplan für Golf aus?

Ein guter Plan teilt die Zeit auf Schwung, Kurzspiel und Putten auf und gibt jeder Einheit ein Thema. Ein Beispiel sind zwei Einheiten pro Woche: eine für Schwung und Eisen, eine für Kurzspiel und Putten. Notieren Sie nach jeder Einheit einen Messwert, um Fortschritte zu sehen.

Welche Golf Drills eignen sich für Anfänger?

Einfache Drills sind der Tor-Drill mit zwei Stäben, der Füße-zusammen-Drill für Balance, der Pause-oben-Drill für ruhigen Übergang und das Zielspiel mit drei Zonen. Wählen Sie pro Einheit höchstens zwei Drills und schlagen Sie danach einige Bälle ohne Hilfen, damit das Gefühl in den normalen Schwung übergeht.

Welche Putting Übungen helfen am meisten?

Bewährt sind die Tor-Übung für die Schlagfläche, die Uhr-Übung mit Putts aus einem Meter rund ums Loch und die Distanz-Leiter für das Tempo. Wer jede Einheit mit zehn kurzen Putts beginnt und das Ergebnis notiert, sieht schnell, ob die Sicherheit auf dem Grün wächst.

Wie trainiere ich das Chippen?

Üben Sie mit einer Landezone, zum Beispiel einem Handtuch auf dem Grün, und beobachten Sie, wie weit der Ball rollt. Chippen Sie mit mehreren Schlägern zum selben Loch und spielen Sie ein Up-and-Down-Spiel aus zehn Lagen. So lernen Sie, wie Schlägerwahl und Landepunkt die Rollstrecke bestimmen.

Alle Begriffe zum Thema

Stand: Oktober 2026

Zurück zum Golf-Lexikon